
Auf Initiative des CDU-Kreisvorsitzenden und CDU-Stadtrats Prof. Dietmar Schuchardt ist eine Delegation der Stadt Jena mit Bürgermeister Frank Schenker (CDU), Herr Ehrenberg (als Vertreter der Verwaltung und Leiter des Bildungsservice) und CDU-Stadtrat Guntram Wothly zu einer Informationsreise nach Dresden gefahren. Anlass für diese Reise war, vor Ort in Dresden Pavillonmodelle anzuschauen, die aufgrund ihrer Bauweise schnell und flexibel einsetzbar sind.
Aktueller Hintergrund für die Fahrt in die sächsische Landeshauptstadt ist der zu erwartende akute Bedarf an zusätzlichen Kita- und Grundschulgebäuden. Der Neubau eines herkömmlichen Gebäudes in konventioneller Bauweise mit Genehmigungsphase dauert etwa drei Jahre und bewegt sich im zweistelligen Millionenbereich.
Dagegen dauert die Errichtung einer mobilen Raumeinheit etwa ein Jahr und kostet je nach Größe circa eine Million Euro.
Vier verschiedene realisierte Modelle wurden von der Jenaer Delegation unter die Lupe genommen und analysiert. Die Teilnehmer waren sich darin einig, dass die Pavillonbauweise eine kurz- bis mittelfristige Lösung sein kann, um das Problem des verschärften Raummangels in diesem Bereich zu beheben. Die Nutzungsqualität ist vergleichbar mit der konventioneller Bauten.
„Damit bietet sich eine gute Möglichkeit im Kita- und Grundschulbereich, mittelfristig einen Teil des erhöhten Bedarfs zu vertretbaren Kosten abzufedern“, so Prof. Schuchardt.
Für einen Planungskorridor von weit jenseits 20 Jahren ist der konservative Neubau dagegen weiterhin die beste Lösung.
“Jena tut gut daran, auch langfristig auf einen Kinderzuwachs zu setzen”, so CDU-Stadtrat Guntram Wothly im Rückblick auf diese Informationsreise nach Dresden.
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