Wir wollen mehr Räume für Gründer ab 2023

Prüfauftrag für Gründerflächen beantragt

Die Jenaer CDU will mehr Räume für Gründer in Jena bereitstellen. Hierfür beantragt die eine Analyse von Standorten in der Nähe Angewandter Forschung. "Wir haben eine weit überdurchschnittliche Anzahl von Patentanmeldungen, neue Wissenschaftsstandorte entstehen und auch die Kreativwirtschaft gründet mehr und mehr", begründet Stadtrat Bastian Stein (CDU) den Bedarf. Bereits 2016 hat eine Bedarfsanalyse der Stadt zusätzliche Bedarfe ermittelt. Die hohe Auslastung der verschiedenen Gründerzentren in Jena zeige die Nachfrage von Gründern. Dieser Bedarf werde sich durch neue Institute und Großinvestitionen wie Zeiss noch verstärken. Gegenwärtig entstehe an der Lessingstraße ein neues Gründerzentrum (Fab2Lab), wähend mittlerweile das Bioinstrumentenzentrum für Gründer weggefallen sei. "Gemessen an unserem Potential brauchen Gründer mehr Raum. Aufgrund der vielen Projekte und Finanziellen Lage der Stadt wollen wir das Thema Gründerzentrum erst 2023 angehen, aber aufgrund vielen Interessen und Planungsvorhaben an Räumen muss die Analyse früh beginnen", so Stein. Unabhängig davon sei die Frage, wer ein neues Gründerzentrum bewirtschaften könne. In Jena gibt es mehrere Träger von Gründerzentren mit unterschiedlichen Profilen.